Aktuelle Projekte

Wir stellen hier unseren aktuellen Projekte vor, die sie durch eine Spende unterstützen und vorantreiben können.

Jordan River Village

Das Kinderdorf „Jordan River Village“ ist ein einzigartiges, ganzjährig geöffnetes, kostenloses Camp- und Erholungszentrum mit Übernachtungsmöglichkeit für Kinder mit chronischen, genetischen und lebensbedrohenden Krankheiten oder besonderen Bedürfnissen. Gemeinsam mit seinen Freunden hat sich der KKL-JNF verpflichtet, diesem Dorf beim Schaffen einer besonderen, behindertengerechten Einrichtung zu helfen – einem Obstgarten. Dieser soll den Kindern eine Sinneserfahrung in der Natur bieten, bei der sie alles über Anbau und die Pflege von Obstbäumen erfahren und deren Früchte geniessen können.

Das Kinderdorf „Jordan River Village“ bietet Kindern und Jugendlichen mit chronischen und lebensgefährlichen Krankheiten zwischen 9 und 18 Jahren ein unvergessliches, unterhaltsames und ärztlich beaufsichtigtes Ferienerlebnis. Vor Ort gibt es eine rund um die Uhr geöffnete, mit modernster Technik ausgestattete Klinik mit qualifizierten Ärzten.

Die Kinder erwartet ein attraktives Programm in der Natur, bei der Bogenschiessen, Reiten ,Schwimmen und Therapien in einem beheizten Indoor-Pool, gesellige Abende, Talentwettbewerbe und vieles mehr angeboten werden. Alle Einrichtungen und Aktivitäten sind auch für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und für Rollstuhlfahrer zugänglich.

Abrunden soll dieses aussergewöhnliche Projekt ein barrierefreier Kräutergarten, der für einen späteren Zeitpunkt geplant ist. Der Obstgarten wird somit zu einem einzigartigen Ort, der die Sinne mit einer Fülle von Farben, Gerüchen und Geschmacksrichtungen anspricht.

Das Kinderdorf „Jordan River Village“  steht allen Kinder aus dem ganzen Land – einschliesslich dem Gaza-Streifen – und aus sämtlichen Bevölkerungsgruppen offen.

Für die Familienangehörigen bietet das Dorf kostenlose Sonderveranstaltungen.

Das Kinderdorf „Jordan River Village“ in Givat Avni erstreckt sich über ein 25 Hektar grosses Gelände zwischen Tiberias und Nazareth in Untergaliläa.

Mit Schweizer Hilfe konnte dieses grossartige Projekt zum grossen Teil verwirklicht werden.

Hula-Seepark – Nördlicher Garten »Nachula«

KKL-JNF plant die umfassende Entwicklung der Areale rings um das neue, innovative Besucherzentrum, das derzeit am KKL-JNF-Hula-Seepark (Agamon) entsteht. Der »nördliche Garten« soll ökologische und pädagogische, wie auch Abenteuer- und Freizeitelemente für die ganze Familie bieten. »Nachula« ist ein unterhaltsames und erlebnisreiches Spielgelände mit zahlreichen Wasser- und Naturelementen zum Benützen, Berühren, Fühlen und Sehen. Dazu zählen: ein »Pfad der Sinne«, Teiche zum Waten, Dämme, eine »Archimedes-Schraube«, Spieltunnels und Vogelfütterungsstellen. Eine solch einzigartige Stätte, die ihren Besuchern ermöglicht, die Welt der Natur, Pflanzen, Tiere und vor allem Vögel hautnah zu erleben, gibt es nur hier am Agamon.

Projekt Ofanim

Ofanim, 2004 ins Leben gerufen, hat sich der Förderung von Kindern in geographisch wie sozial peripheren Regionen verschrieben. Ofanim führt pädagogische Programme für hunderte von Kindern durch, die in entlegenen Gebieten leben oder als Nachmittagsprogramm für sozial Benachteiligte im Norden und Süden Israels.
Mit den acht mobilen Laboren – ehemaligen Bussen – eröffnet Ofanim diesen Kindern Tür und Tor und kann so Einfluss auf ihre Zukunft nehmen. Angeboten werden Programme in (Natur-)Wissenschaft, 3D, Robotik, Game-Design, Kunst und Bio-Medizin. Zudem werden Tage der Offenen Tür an Hochschulen, wissenschaftlichen Museen und Besucherzentren organisiert.
22 Regionalverwaltungen sind Partner von Ofanim, 123 Lern-Sessions werden jede Woche angeboten, 1200 Kinder nehmen an den wöchentlichen Nachmittagsprogrammen teil und 1500 Kinder machen im Rahmen von Schulprogrammen mit.

Die mobilen Labore von Ofanim finden sich:
Im Süden Israels in: Merhavim, Shafir, Bnei Shimon, Sdot Negev, Abu Basama Regionalverwaltung, in den Städten Dimona, Beer Sheva und Kiryat Gat.
Im Norden Israels: Gilboa, Megiddo, Misgav, Emek Hamaayanot Regionalverwaltung, in den Städten Migdal Ha’emek, Akko, Hedera, Pardes Hana und Afula.

www.ofanim.org.il


Yad Vashem Freizeitpark

In Anbetracht der stetig wachsenden Bevölkerung und Touristen von Jerusalem plant der KKL-JNF gemeinsam mit seinen Freunden aus der Schweiz, den Ausbau des Waldareals angrenzend an den Herzl-Berg und der Gedenkstätte Yad Vashem. Der Wald umfasst 1,6 Hektaren Land und soll sowohl Freizeitaktivitäten als auch Raum für Gedenkzeremonien ermöglichen. Der Eingangsbereich wird in sattem Grün erstrahlen, mit vielen verschiedenen Baumsorten und den lokalen schattenspendenden Pinienbäumen. In Eingangsnähe werden sich behindertengerechte Parkplätze befinden, ebenso werden Wege geebnet und gut erreichbare Picknick-Plätze mit behindertengerechten Tischen eingerichtet. 


Idan

Idan ist ein Moschav in der nördlichen Arava, gegründet 1980 von Olim (Einwanderern) aus Kanada und den USA. Die meisten Familien leben von der Landwirtschaft. Seit kurzem versucht sich der Moschav auch im Tourismus, wie etwa mit dem Eröffnen von kleinen Bed-and-Breakfast-Hotels oder Restaurants. Als Teil der Weiterentwicklung der Arava hilft der KKL-JNF diesen Gemeinden. Das aktuelle Projekt, welches mit Hilfe von Schweizer Spenden umgesetzt werden soll, ist die Bereitstellung von Land und Parzellen für weitere 78 Familien, die aus dem Landeszentrum in die Arava ziehen werden. Der Zuzug dieser Familien ist äusserst wichtig für das Wachstum der dortigen Bevölkerung und den Fortbestand einer lebendigen Arava.


Schweizer Wald bei Tiberias

Am 11. Oktober 1985 fand an den Abhängen oberhalb von Tiberias am Kinneret-See die feierliche Einweihung des neuen Schweizer Waldes des Keren Kayemeth Leisrael, statt.
Ausschlaggebend für das Pflanzen des Schweizerwaldes war die Topografie. Der See, die kleine Stadt Tiberias an dessen Ufer, und dann so unmittelbar der steile Berg. Das erinnerte an die Schweiz. Aus Erfahrung in der  Schweiz wusste man, dass Wälder eine eminente Schutzwall-Wirkung haben um lawinenartige Erdrutsche zu vermeiden. Vormals nackte und steile Hügel wurden mit Bäumen bepflanzt und seither ist kein einziger Erdrutsch mehr vorgekommen.
Die Einweihungs-Zeremonie erhielt durch die Anwesenheit von Bundesrat Pierre Aubert, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, besonderes Gewicht.
Der Tiberias Schweizerwald im Norden Israels, oberhalb der Stadt Tiberias zeichnet sich durch atemberaubende Aussichtspunkte auf den Kinneretsee aus. Der Wald zieht sich über steile Hänge und bietet spannende Ausblicke auf den See und die Golanhöhen. Ein Waldspaziergang ist zu jeder Jahreszeit erfrischend.
Was in der Schweiz eine Selbstverständlichkeit ist, ist in Israel erst jetzt ein Thema. Dank Schweizer Spenden konnten durch den KKL  im Schweizerwald in Israel schon mehrere Velowege verschiedener Schwierigkeitsgrade gebaut  werden. An Wochenenden und Feiertagen sind diese Velowege immer gut besucht. Ein Anziehungspunkt für Jung und Alt.
Heute ist der KKL-Schweizer- Wald ein beliebtes Naherholungsgebiet mit schattigen Picknick-Plätzen, Velo- und Wanderwegen. Flora und Fauna gedeihen prächtig.



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