Tapetenwechsel für orthodoxe behinderte Kinder

20 ultraorthodoxe Familien mit Kindern mit speziellen Bedürfnissen, total ca. 200 Menschen, erlebten dank KKL-JNF ein unvergessliches Outdoor-Abenteuer.

Die charedischen Familien wurden mit finanzieller Unterstützung aus dem Ausland vom KKL-JNF  zu einem zweitägigen Sommerausflug in den judäischen Hügeln eingeladen. Übernachtet wurde in der vom KKL-JNF betriebenen Nes Harim Forest and Field School, Highlights waren der Besuch des Ilanot National Arboretum und die Besichtigung historischer Tunnels.
«Ich habe Shlomo noch nie so glücklich und frei erlebt, wie auf diesem Ausflug», so Aharon, Vater einer siebenköpfigen Familie aus Neve Yaakov. Sein Adoptivsohn Shlomo, leidet an Hyperaktivität und Kommunikationsproblemen. «Er fühlt sich in der Natur sehr wohl und als Teil eines Ganzen, was unserer Familie unheimlich gut tut.»
Jede Familie hatte im Schnitt 10 Kinder, mindestens eines davon mit einem physischen oder mentalen Handicap. «Viele dieser Familien besitzen kein Auto», so Nechama Zilber, Mitorganisatorin des Camps, «die Möglichkeit Ausflüge in die Natur zu machen sind daher sehr rar.»
Ausserdem wäre es für viele kaum möglich, überhaupt so etwas zu organisieren, erzählt Ganya Katzman, die Mutter von Hodaya, die an einer cerebralen Bewegungsstörung leidet. Es sei das erste Mal, dass ihre Familie so etwas gemeinsam erleben könne.Gedankt wurde insbesondere den Leitern aus dem KKL-JNF-Team für ihre tolle und einfühlsame Arbeit. «Sie konnten wunderbar auf die Bedürfnisse der ultraorthodoxen Familien und deren Kinder eingehen.»

 

test