Schüler aus zwei Kinderdörfern entdecken die Natur

Dank Spenden aus der Schweiz können gefährdete Kinder und Jugendliche aus den Kinderdörfern in Karmiel und Hurfesh in Zukunft interessante Ausflüge unternehmen.

«Es ist enorm wichtig, die Kinder in die Natur hinaus zu bringen», betonte Oren Vazana, Leiter des Kinderdorfs in Karmiel. Im 1978 errichteten Kinderdorf leben über 200 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren aus dem ganzen Land. Das Dorf in Hurfesh, im Jahr 1998 eröffnet, ist weltweit der einzige Ort dieser Art, speziell für Kinder der drusischen Gemeinschaft geschaffen.

In den Dörfern wird den Kindern eine Alternative zu schwierigen Familienverhältnissen geboten. Hier erleben sie eine friedliche und unterstützende Atmosphäre. Ein Ort, an dem sie sozial und pädagogisch geschult werden, wo ihnen geholfen wird, ein positives Selbstbild zu entwickeln.

Der Ausflug des Kinderdorfs in Karmiel begann im Tal der Quellen. Unter der Leitung des KKL-JNF genossen die Teilnehmenden die wunderschöne Landschaft, die spannenden Erläuterungen und natürlich das erfrischende Wasser.

Dies war die erste Aktivität in einem Jahresplan voller Erlebnisse, an dem die Kinder aus Karmiel und Hurfesh dank der Förderung des KKL-JNF Schweiz teilnehmen. Zu den Aktivitäten zählen Besuche in den Wäldern, den Feld- und Waldzentren des KKL-JNF, sowie Ausflüge in die Natur.

Bei diesem ersten Ausflug wurden die Kinder des Dorfes von einer Gruppe Jugendlicher aus Pittsburgh, USA begleitet – zehn jüdische und nichtjüdische Gymnasiasten, die für zwei Wochen nach Israel gekommen waren, um freiwillig tätig zu sein und das Land kennen zu lernen. Während ihnen ihre Freunde Bilder vom Urlaub am Meer oder von Skiorten schickten, haben Sie sich entschieden, freiwillig mit gefährdeten Kindern zu arbeiten. Das ist gar nicht selbstverständlich.

«Zionismus, Mensch und Umwelt sind Werte, die den KKL-JNF und die Jugenddörfer verbinden», so Revital Aviv, die pädagogische KKL-JNF-Koordinatorin für den Norden Israels. Die vielen fröhlichen Gesichtern am Ende des Ausflugs waren Zeichen des Glücks und der Dankbarkeit. «Es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen in einem anderen Land beschliessen, für uns zu spenden, obwohl sie uns überhaupt nicht kennen», sagte die Schülerin Danielle Cohen zum Schluss.

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