Baumpflanzungen bringen Leben in die Ortschaften, die den Gazastreifen umgeben

Die Brandstiftungen mit Drachen haben der Landwirtschaft, dem Baumbestand und der Ökologie im Süden Israels schweren Schaden zugefügt. Die Bewohner in den Gebieten, die den Gazastreifen umgeben, haben die Initiative zur Regenerierung ergriffen. Der KKL-JNF hat sich dieser Initiative angeschlossen und wird den betreffenden Ortschaften Setzlinge für Anpflanzungen zur Verfügung stellen.

Bis jetzt sind etwa 250 Brände durch die Feuerdrachen entstanden. Der Schaden wird auf ungefähr 282 Hektar Wald und Forst geschätzt, die abgebrannt sind. Auch umfassende landwirtschaftliche Flächen in den Gebieten gingen in Flammen auf und das verursachte schwere wirtschaftliche Schäden und grosse Trauer unter den Landwirten, für die eine Welt zusammen gebrochen ist.

Bereits seit zwei Monaten sind die Mannschaften von KKL-JNF damit beschäftigt, die durch die Drachenflieger verursachten Schäden auf ein Minimum zu begrenzen.

Gemeinsam mit den Feuerwehr- und Rettungskräften aus der Umgebung, der israelischen Verteidigungsarmee und der israelischen Polizei setzen die Mitarbeiter von KKL-JNF im Süden des Landes ihre intensive Arbeit bei der Löschung der Brände fort. Parallel dazu sind sie mit der Einschätzung der entstandenen Schäden und dem langen Rehabilitationsprozess beschäftigt, der den verbrannten Waldgebieten bevorsteht.

Mit den ersten Anpflanzungen wurde bereits angefangen. Der KKL-JNF hat mit der Belieferung der Ortschaften mit Setzlingen von Johannisbrotbäumen, Birkenfeigen (Ficus benjamina) und Feigen, Delonix regia (Flammenbäumen), Granatapfel und Maulbeere, Eukalyptus, Brachytichon (Flaschenbäume), Jacaranda und Tipuana, begonnen.

Die Baumpflanzungen werden fortgesetzt, denn die Anwohner hegen den Wunsch, sich zusammenzuschliessen und den durch die Drachen verursachten Schäden entgegenzutreten. Dadurch sagen sie Ja zum Leben.  

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